Ziele als Oberbürgermeister

Meine Ziele

„MEINE ZIELE“ – Langfassung – zum Download »

KAMPF UM KOHLE

Früher bedeutete „Kampf um Kohle“ der Einsatz für den schwarzen Rohstoff. Heute geht der Kampf um das Geld. Die soziale Entwicklung und viele Bundesgesetze kosten die Stadt viel Geld.

In meiner vierjährigen Amtszeit als Stadtkämmerer ist es mir gelungen, die jährliche Neuverschuldung von zuvor 117 Millionen auf unter 20 Millionen Euro abzusenken. Spätestens 2017 wird Oberhausen ohne neue Kredite auskommen. Dieser erfolgreiche Weg ging mit Einsparungen einher, die immer mit Augenmaß erfolgten, aber trotzdem manchmal schmerzhaft sind.

Außerdem haben sich die hartnäckigen Verhandlungen mit dem Land NRW ausgezahlt. Die Regierung Hannelore Kraft unterstützt Oberhausen in großem Maße mit „Stärkungspakt“-Mitteln, die unserer Stadt neue Handlungsspielräume eröffnen.

Immer noch fließt zu viel Geld vom Westen in den Osten der Republik, und die Verteilung nimmt dabei keine Rücksicht auf den wahren Bedarf. Gemeinsam mit den Ruhrgebietsnachbarn werde ich mich in Berlin nachdrücklich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.

KEIN KIND ZURÜCKLASSEN

Soziale Gerechtigkeit beginnt bei den Bildungschancen. Deswegen werde ich ein 30-Millionen-Zukunftsinvestitionsprogramm für die Bildung auf den Weg bringen, das ich in enger Abstimmung mit allen Betroffenen verwirklichen möchte.

In unseren Schulen möchte ich in neue Räume für die Naturwissenschaften, mehr Ganztagsbetreuung, Energieeinsparung, die Sanitäreinrichtungen sowie eine zeitgemäße Computerausstattung mit kostenfreiem WLAN investieren.

Bildung beginnt bei den Kleinsten, deswegen gilt meine besondere Aufmerksamkeit den Kindergärten. Es wird drei Kita-Neubauten geben. Verbände, die eigenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betreiben, sowie Sportvereine werden zusätzliche Gelder bekommen.

Alle Jugendlichen brauchen eine qualifizierte Ausbildung und eine berufliche Perspektive. Mit einem neuen Jugendbündnishaus werden Hilfsangebote gebündelt. Gemeinsam mit der Arbeitsagentur und den Verbänden soll die Stadt die Unternehmen unterstützen, erfolgreich auszubilden.

GEMEINSAM OBERHAUSEN

Die Entwicklung unserer Stadtteile Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade muss energisch vorangetrieben werden. Stadtentwicklung muss im Rathaus gestaltet werden, sie muss Chefsache sein. Oberhausen braucht keine Prestigeprojekte, sondern Maßnahmen, die das Leben der Menschen in den Stadtteilen verbessern, Arbeitsplätze schaffen und sichern sowie für mehr Umweltschutz sorgen.

In Alt-Oberhausen möchte ich die Marktstraße beleben und einen städtebaulichen Brückenschlag von Altenberg über das Kreativzentrum Bahnhofsturm bis zum Friedensplatz in Angriff nehmen.

Osterfeld wird an dem groß angelegten Vorhaben „Soziale Stadt“ teilnehmen und dabei von Investitionen in Höhe von 10 Millionen Euro profitieren, die in Baumaßnahmen und soziale Projekte fließen.

Sterkrade hat gerade das neue Stadtteilbüro erhalten, das die Entwicklung der dortigen Innenstadt vorantreibt. Zudem wird noch in diesem Jahr die neue Stadtteilbibliothek eröffnen.

Apostolos Tsalastras