Ungewisse Zukunft: Bilfinger Power Systems

„Unsere Sorge gilt nun vor allem dem Erhalt der Arbeitsplätze, des Unternehmenssitzes und der Bewahrung des Know Hows der Power-Sparte für Oberhausen und die Region“, kommentiert Apostolos Tsalastras den Verkauf der Bilfinger Power Systems. Kurzfristig hat die Stadtspitze darum mit dem Bilfinger-Vorstand und der Wirtschaftsförderung Oberhausen (WFO) einen Gesprächstermin vereinbart.

Die Stadtspitze teile mit den fast 400 Beschäftigten am Standort und rund 11.000 Mitarbeitern des Geschäftsfeldes Power die Hoffnung, dass das Unternehmen mit seinem Know How und seiner Marktposition für Käufer trotz der aktuellen Schwäche im Inlandsgeschäft perspektivisch attraktiv ist.

„Wir sind von dieser Nachricht genauso überrascht und betroffen wie die Belegschaft, die ebenfalls heute über diese Pläne informiert wurde“, so Oberbürgermeister Klaus Wehling. „Natürlich hatten wir die aktuelle schwierige Situation des Unternehmens mit Umsatzeinbußen und hohen Verlusten im Blick, die den Kraftswerks- und Anlagenbau als Folge der Energiewende generell betrifft.“