Statt Betreuungsgeld: mehr Geld für Kitas

„Endlich ist das Betreuungsgeld vom Tisch“, begrüßt Apostolos Tsalastras die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes. „Das dafür vorgesehene Geld muss in die Qualität unserer Kindergärten gesteckt werden“, fordert der Stadtkämmerer die Bundesregierung auf.

Tsalastras ist es wichtig, dass Väter und Mütter sich darauf verlassen können, dass Kind und Beruf miteinander vereinbar sind. „Dazu brauchen wir nicht nur ausreichend viele Kita-Plätze, sondern auch eine wirklich gute Betreuung und Förderung in unseren Einrichtungen. Eine Verbesserung der frühkindlichen Bildungsangebote können die Kommunen aber nicht alleine leisten“, betont Apostolos Tsalastras. „Da ist jetzt der Bund gefordert, sein Engagement auszuweiten.“

Gute frühkindliche Förderung sei für alle wichtig, so Tsalastras, gerade auch für Kinder aus Familien, in denen kein Deutsch gesprochen werde. „Deswegen war es falsch, das Betreuungsgeld als Prämie dafür zu zahlen, ein Kind von der Kita fernzuhalten.“