Rechtsextreme sind in Oberhausen nicht willkommen

„Rechtsextreme sind in Oberhausen nicht willkommen.“ So äußerte sich Apostolos Tsalastras als Vertreter der Stadt im Oberhausener Bündnis für Demokratie und Toleranz zur geplanten Veranstaltung von Pro NRW am 1. Mai in Oberhausen.

„Ausgerechnet am Tag der Arbeit, bei dem es auch um internationale Solidarität geht, mit ausländerfeindlichen Parolen aufzutreten, ist ein Skandal“, so Tsalastras. Deshalb begrüße die Stadt den Aufruf des Oberhausener Bündnis zu einer Gegenveranstaltung am 1. Mai in Osterfeld. „Wir wollen die Veranstaltung mit Beiträgen der Kulturinstitute aktiv unterstützen“, sagte Kulturdezernent Tsalastras.

Es sei gut, dass es in Oberhausen ein breites gesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus gibt, an dem sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und viele andere Organisationen beteiligen. „Gerade in Zeiten schwieriger Diskussionen um die Unterbringung von Flüchtlingen müssen wir gemeinsam der menschenverachtenden Propaganda der Rechten entgegen treten“, rief Apostolos Tsalastras zum gemeinsamen Handeln auf.

Kritisch sieht Tsalastras auch eine geplante Veranstaltung der sogenannten Grauen Wölfe in der Arena. Hier gelte weiterhin die Positionierung des Rates der Stadt, der die Arena-Betreiber schon 2013 mit großer Mehrheit aufgefordert hat, ihre Halle nicht für rechtsextreme oder vom Verfassungsschutz kritisch beobachtete Veranstalter zur Verfügung zu stellen.