Oberbürgermeisterwahl: Klare Niederlage

„Das, was wir geleistet haben, war der Versuch einen Trend zu drehen“, sagte Apostolos Tsalastras zur der 38-zu-53-Prozent Niederlage gegen den CDU-Kandidaten Daniel Schranz. „Wir wollten keine Demobilisierung der Wähler, das ist uns aber nicht gelungen“, so Tsalastras.

„Wenn die Wähler zu Hause bleiben, sind das in der Regel unsere Wähler.“ Er bedankte sich bei allen, die in seinem Wahlkampf so grandios geholfen haben. „So viel Unterstützung hatten wir als Sozialdemokraten noch nie. Wenn wir alle so zusammenhalten, werden wir in fünf Jahren anders dastehen und gewinnen“, blickte Apostolos Tsalastras nach vorn.

PostoOberhausens SPD-Chef Mike Groschek gratulierte Daniel Schranz zum Wahlsieg und gratulierte auch Apostolos Tsalastras. „Du hast gekämpft wie ein Löwe“, sagte der Minister. „Wir haben eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Wir haben Vertrauen verspielt, nicht in diesem Wahlkampf, sondern schon vorher.“

Groschek kündigte an, dass sich die SPD neu aufstellen wird und Tsalastras in die Parteispitze aufzunehmen. „Posto geht nicht von Bord, sondern geht auf die Brücke.“ Das Gesprächsformat „Postos Bahnhof“ bleibe erhalten, sagte der Landesverkehrsminister, der unter anderem damit gegen den Vertrauensverlust angehen möchte.

6 Gedanken zu „Oberbürgermeisterwahl: Klare Niederlage

  1. Thorsten Meinike

    Man kann nur beipflichten das Herr Tsalastras sehr stark gekämpft hat. Er ist das Opfer der SPD Lethargie geworden.
    Wenn Personen, wie Herr Wehling, Zimkeit, Größe-Böhmer und Herrn Vöpel dem Parteikollegen mehr Unterstützung hätten zu kommen lassen, dann hätte man dieses Ergebnis abwenden können. Diese Niederlage muss sich der noch amtierenden Oberbürgermeister Herr Wehling auf die Fahne schreiben lassen. Er hat eine Politik betrieben, die nur auf schönes Auftreten in der Öffentlichkeit aufgebaut war. Man kann ja jetzt sehen, ob die Worte von Herrn Schranz nur heiße Luft sind oder ob auch Taten folgen. Wir wünschen Herrn Tsalastras viel Erfolg für seine zukünftige Parteipolitik

    Heinz und Gerda Meinike Oberhausen

  2. DasWildschwein

    „Groschek kündigte an, dass sich die SPD neu aufstellen wird und Tsalastras in die Parteispitze aufzunehmen. „Posto geht nicht von Bord, sondern geht auf die Brücke.“ “
    Unter anderem wegen solcher Dinge hat die SPD Oberhausen die nächste Wahlschlappe eingefahren. Tsalastras hat das Wahlziel verfehlt, aber kein Problem. Er bekommt ein Pöstchen von Herrn Groschek. Der Filz lebt bei der SPD Oberhausen weiterhin…

  3. Jan Könings

    Lieber Herr Tsalastras,
    ich hatte gehofft, dass die Oberhausener Bürger doch noch Vernuft anstatt Stillstand wählen. Das hat leider nicht geklappt!
    Nun wünsche ich mir, dass Sie die Oberhausener SPD wieder zu einer vertrauenswürdigen Partei aufbauen!
    Darth Schranz, wie ich Ihren Gegner zu nennen Pflege, wird nichts Gutes über Oberhausen bringen! Das müssen Sie in den nächsten 5 Jahren klar darstellen!
    Ihre Aufgaben aus meiner Sicht:
    1. Die SPD wirklich neu aufstellen und nach Lösungen für unsere Stadt suchen!
    2. Die für die Niederlage Verantwortlichen müssen das Schiff sofort verlassen und für den Niedergang der Oberhausener SPD Verantwortung übernehmen!
    3. Die Fraktion und die Partei muss durch kompetente Menschen ergänzt werden!
    4. Die SPD MUSS in den nächsten Jahren mit Argumenten den Bürger zurück gewinnen und klar zeigen, dass die CDU keinerlei Kompetenz hat – Darth Schranz schon gar nicht!

    Nur so hat die SPD die Chance, Oberhausen und seine Bürger zurück zu gewinnen!
    Wir brauchen wieder Vertrauen!!!
    Wir brauchen Lösungen!!!
    Wir brauchen Erfolge!!!
    Wir müssen Erfolge vermarkten!!!
    Wir müssen Misserfolge der Gegner vermarkten!!!

    Bitte sorgen Sie für einen Neustart!!!

  4. Rita Kempkes

    Das nenne ich mangelnde Selbstreflektion,die Niederlage auf die Bundes SPD und der erschreckend geringen Wahlbeteiligung zu schieben.
    Schielen wir doch mal über die Stadtgrenze nach Mülheim. Dort hat der SPD Kandidat Scholten das Rennen mit satten 57% gewonnen bei gleich niedriger Wahlbeteiligung und gleicher Bundespolitik.
    Vielleicht sollte die SPD Oberhausen da noch mal in sich gehen und drüber nachdenken anstatt die Schuld bei anderen zu suchen. Herr Tsalastras hat bei dieser Wahl die Prügel abbekommen die nicht nur der SPD Oberhausen sondern der ganzen Ampel gebührt. Und nun liebe SPD tröstet euren Mann nicht mit “ tut uns Leid für dich“ sondern mit „Danke das du deinen Kopf für unsere Schei… hingehalten hast“ Dafür Zolle selbst ich als nicht SPDler Herrn Tsalastras meinen Respekt.

  5. Horst Opolka

    Lieber Apostolos, ich habe so die Daumen gedrückt! Ich hätte noch die Füße dazu nehmen sollen! Schade und solidarische Grüße Horst Opolka von Sankt Augustin

  6. markus groß

    Lieber Posto, nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern aufstehen und weiter kämpfen!
    die Bürger hier in ob haben es nicht honoriert, was du schon in deiner Funktion als Kämmerer geleistet hast,
    oder wissen es vielleicht nicht!
    Ich unterstütze dich jederzeit wieder….
    Mit freundlichen Glück Auf
    Markus Groß

Kommentare sind geschlossen.