Neue Medien bieten Entwicklungspotenzial

Apostolos Tsalastras hat im Rahmen seiner Besuchsreihe von Oberhausener Unternehmen die Firma reflact AG mit Sitz im TZU besucht. „Ich möchte Stadtlabore einrichten, in denen Kreative, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie andere Interessierte neue Initiativen zur Entwicklung der Stadt erarbeiten“, stellte Tsalastras eine seiner Ideen vor.

reflact-Vorstand Hartmut Scholl sagte dem Kämmerer die Mitarbeit zu und ergänzte basierend auf den Erfahrungen im Kerngeschäft der reflact AG, Interaktion, Lernen und Beteiligung über die neuen Medien zu fördern: „Der sinnvolle und systematische Einsatz von neuen Medien im städtischen Raum kann zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen.“

Im Gespräch mit Scholl und Vertretern der 40-köpfigen reflact-Mannschaft erläuterte Tsalastras die zukünftige Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung und erkundigte sich nach den Vorstellungen und Anforderungen des Oberhausener Unternehmens. Hartmut Scholl machte deutlich, dass eine gute und intensive Zusammenarbeit wichtige Potentiale für alle eröffnen würde. „Voraussetzung dafür ist, dass überzeugende Schwerpunkte gesetzt und konkrete Projekte entwickelt werden.“

In einer leidenschaftlichen Diskussion wurden auch durch die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konkrete Vorschläge für neue Kommunikationsansätze zwischen Unternehmen und Verwaltung sowie für neue Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger besprochen. Zudem wurden reflact-Projekte für andere öffentliche Institutionen vorgestellt, darunter exemplarisch ein Projekt, in dem ein internetbasiertes Bildungsangebot realisiert wurde, das die relevanten Akteure in Unternehmen und Verwaltung befähigt, die Positionierung der Kommune bei Gästen und Multiplikatoren nachhaltig zu verankern. Scholl, Gründer, Inhaber und Vorstand der reflact AG, freute sich über den gelungenen Austausch und unterstrich: „Gerne bringen wir uns mit eigenen Erfahrungen aber auch Kenntnissen zu internationalen Trends in die Weiterentwicklung unserer Heimatstadt ein. Ein faszinierender Gedanke so mit beitragen zu können, dass Oberhausen ein Zentrum der digitalen Vernetzung und des neuen Lernens wird.“ Tsalastras nahm den Ball gerne auf: „Ich freue mich, eines der Top-10-Unternehmen Deutschlands im Felde des Neuen Lernens und der digitalen Kollaboration in Oberhausen zu wissen und auf die Erfahrungen zurückgreifen zu dürfen.“