Kämmerer sieht Ende der Neuverschuldung

„Oberhausen hat nicht mit dem Geld der Steuerzahler spekuliert“, kommentiert Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras die Millionenverluste zahlreicher Städte durch Spekulationen mit Schweizer Franken. Trotz der schwierigen Haushaltslage habe Oberhausen solche Hochrisikogeschäfte immer abgelehnt.

Apostolos_„Posto“_Tsalastras„Wir haben nicht gezockt“, betont Tsalastras. Oberhausen habe weder sogenannte „Cross Border Leasing“-Geschäfte getätigt, bei denen unüberschaubare Mietgeschäfte für städtisches Eigentum mit US-Firmen abgeschlossen wurden, noch habe sich die Stadt an Zinswetten oder Währungsspekulationen beteiligt. „Dafür sind wir oft als rückständig kritisiert worden. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass dies die richtige Entscheidung war“, kommentiert Tsalastras vor dem Hintergrund hoher Kosten, die vielen Kommunen für solche Geschäfte entstanden sind.

Dadurch sei es nun möglich, die Haushaltkonsolidierung weiter voran zu bringen. „Die Neuverschuldung wird 2015 weiter sinken und spätestens 2017 werden wir keine neuen Schulden machen“, erklärt der Kämmerer zur weiteren Haushaltentwicklung. „Damit gewinnt unsere Stadt wieder wichtige Spielräume für Zukunftsinvestitionen.“