Holzpellet-Nahwärmeversorgung am Rechenacker

Apostolos Tsalastras hat sich gemeinsam mit den Oberhausener Grünen sowie interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern über die Holzpellet-Heizanlage der EVO am Rechenacker informiert. Die ökologische Alternative zu fossilen Brennstoffen soll 82 Einzel- und Doppelhäuser mit Raumwärme und warmem Wasser versorgen.

Vor Ort führte Karl-Heinz Spenner von der EVO durch die Anlage, erläuterte die Funktionsweise der Anlage und technische Details. Die Anlage, die ausschließlich über Holzpellets der höchsten Qualitätsklasse betrieben wird, besitzt vier Wasserspeicher, die eine ununterbrochene Fernwärmeversorgung der Häuser sichern. „Es ist uns wichtig, dass auch im unwahrscheinlichen Fall einer Störung die durchgängige Versorgung der Anwohnerinnen und Anwohner gewährleistet ist“, gab Tsalastras zu bedenken und stieß damit auf Zustimmung der Anwesenden.

Diese Sorge konnte von den Fachleuten genommen werden. So garantiere ein Onlinesystem, dass Fehlermeldungen frühzeitig erkannt und behoben werden. Mehr als ausreichend große Wasserspeicher sorgten dafür, dass zu keinem Zeitpunkt ein Fernwärmeausfall in den Häusern zu erwarten sei.

„Hier lassen sich pro Jahr 140 Tonnen CO2 einsparen“, sagte Eva Kauenhowen, Vorstandssprecherin der Grünen. „Wir unterstützen dieses Vorhaben und freuen uns, dass sowohl Anwohnerinnen und Anwohner, als auch die Umwelt davon profitieren.“