Apostolos Tsalastras: Danke Oberhausen!

„Angesichts der schrecklichen Bilder von Menschen auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung tut es gut, zu erleben, mit welcher Menschlichkeit und Offenheit wir die Flüchtlinge begrüßen“, sagt Apostolos Tsalastras. Dies habe das riesige Engagement beim Empfang der Flüchtlinge in dieser Woche in Eisenheim erneut gezeigt. (Foto: Carsten Walden)

Darauf könne Oberhausen stolz sein, sagt Tsalastras, der sich berührt von der großen Hilfsbereitschaft zeigte. „Unsere größten Herausforderungen sind, die Flüchtlinge zu integrieren und eine Spaltung der Stadt zu verhindern. Der rechte Mob hofft, dass wir versagen. Dem stellen wir das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Stadt entgegen. Wir begegnen den Menschen, die zu uns kommen, mit ausgestreckten Händen“, betont Apostolos Tsalastras.

„Klar ist: die Menschen, die zu uns kommen, werden die Stadt verändern.“ Das bedeute neue Herausforderungen und neue Chancen. „Wir werden das bewältigen, wenn wir gemeinsam anpacken.“ Laut Tsalastras müsse vieles neu geplant werden: „Mehr Bildung, neuer Wohnraum, gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit müssen unter neuen Vorzeichen verwirklicht werden.“ Das gehe nicht gegeneinander, sondern nur miteinander. „Wenn uns dies gelingt, wird es den Menschen in Oberhausen besser gehen – denen, die schon lange hier leben, und denen, die neu zu uns kommen. Wir schaffen das gemeinsam: Oberhausen bleibt sozial und friedlich“, ist Apostolos Tsalastras überzeugt.

Ein Gedanke zu „Apostolos Tsalastras: Danke Oberhausen!

  1. Hildegard

    Ja, hört sich gut an. Aber was passiert ? Viele, viele werbewirksame Auftritte überall und immer mit Presse. Aber haben Sie schon mal das Flüchtlingsheim an der Gabelstraße besucht ? Vielleicht hätte auch die Flüchtlinge Fragen an Sie. z. B. warum die Kinder immer noch keinen Kindergartenplatz oder ein annähernd ähnliches Angebot bekommen ?
    Menschlichkeit
    Herausforderung
    Zusammenhalt
    Gemeinsam schaffen wir das.
    Schaffen wir das ?
    Sonntag ist Wahltag.
    Die Flüchtlinge sind schon 8 Monate hier im Norden.

Kommentare sind geschlossen.