Hilfe für abgesackte Häuser in Buschhausen

Apostolos Tsalastras hatte alle betroffenen Bewohner, Eigentümer und Hausverwalter der abgesackten Häuser in der Thüringer Straße zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus eingeladen. „Sie sind alle unverschuldet in diese Situation geraten“, sagte der Erste Beigeordnete.

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„Als Stadtverwaltung möchten wir sie umfassend über die aktuellen Untersuchungsergebnisse informieren und ihnen weiterhin unbürokratische, schnelle Unterstützung und Hilfe anbieten und zusichern“, so Tsalastras bei seiner Begrüßung. Bei der Veranstaltung erhielten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zum einen über den aktuellen Sachstand der Untersuchungen zu informieren, zum anderen konnten sie Fragen stellen.

Den Bewohnern des unbewohnbaren Hauses Nummer 3a sicherte Tsalastras ein zinsloses Darlehen über 1500 Euro sowie 240 Euro für jede weitere im Haushalt lebende Person zu. „Sollten die Versicherungen der Anwohner nicht bezahlen, wird die Stadt das Geld nicht zurückfordern. Mir ist klar, dass diese Summe nur ein Grundstock ist und sich damit niemand eine neue Wohnungseinrichtung zulegen kann“, so Apostolos Tsalastras. „Aus diesem Grund haben wir ein Spendenkonto bei der Sparkasse Oberhausen eingerichtet. Dort können alle, die helfen möchten, den betroffenen Anwohnern Geld spenden. Diese finanzielle Unterstützung wird den Bewohnern schnellstmöglich zur Verfügung gestellt, um ihnen in dieser Situation zu helfen, ihr geregeltes Leben wieder aufzunehmen.“
Das Spendenkonto
Kontoinhaber: Stadt Oberhausen
Verwendungszweck: Bewohner Thüringer Straße
IBAN: DE26 3655 0000 0053 2295 06
BIC: WELADED1OBH

Beim Haus Thüringer Straße Nummer 3 müssen die Grundleitungen nachhaltig saniert werden. Nach wie vor darf das Haus von den Bewohnern nicht betreten werden. Ende nächster Woche werden die abschließenden Untersuchungsergebnisse erwartet, aus denen sich das weitere Vorgehen ableitet. „Wir bieten den Bewohnern des Hauses Nummer 3 an, für den Möbelabbau, Transport und die gesicherte Einlagerung zu sorgen, wenn sie sich für eine neue Wohnung entscheiden“, so Tsalastras.

Die Bewohner der Häuser 3 und 3a sind mittlerweile größtenteils in Wohnungen untergekommen, die über die Stadt vermittelt wurden. Zudem übernimmt die Stadt für einen kurzfristigen Zeitraum die Kosten in Höhe von 350 Euro.