Haushaltsjahr 2018: Oberhausen macht einen Überschuss

Oberhausen schließt das Haushaltsjahr 2018 mit einem Überschuss ihn Höhe von 2,9 Millionen Euro ab und liegt damit rund 2,2 Millionen Euro über den Erwartungen. „Zu diesem hervorragenden Jahresergebnis haben die gute Wirtschaftslage und unsere eigenen Bemühungen geführt“, sagt Apostolos Tsalastras.

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„Beides hat uns ermöglicht, in den vergangenen zwei Jahren die Kassenkredite um rund 40 Millionen Euro zurückzufahren.“ Bereits 2017 konnte Tsalastras ein Jahresüberschuss von 1,8 Millionen Euro erzielt werden.

Für den laufenden Haushalt 2019 geht der Kämmerer davon aus, „dass wir erneut den Haushaltsausgleich schaffen. Aktuell weist nichts darauf hin, dass es anders sein könnte.“ Für das laufende Haushaltsjahr hat Apostolos Tsalastras einen Überschuss in Höhe von 0,8 Millionen Euro eingeplant. Ob die Planungen tatsächlich so eintreffen, hänge nicht zuletzt auch von der Bundes- und der Landespolitik ab. So sei noch unklar, ob die Landesregierung die zweite Stufe des Gemeindefinanzierungsgesetzes verabschiedet. Gleiches gelte für die weitere finanzielle Unterstützung seitens des Bundes bei den Ausgaben für Flüchtlinge.

Glücklich sei er nicht, angesichts einer Gesamtschuldenlast von immer noch 1,6 Milliarden Euro, sagte Apostolos Tsalastras der WAZ. Er könne aber „entspannter schlafen als in der Vergangenheit“.