Für eine neue Nutzung des Schuhhaus Erwig

Das ehemalig Schuhhaus Erwig ist seit Jahren ein Schandfleck und ein Ärgernis für Osterfeld. Nachdem zahlreiche Versuche mit dem ehemaligen Besitzer zu einer Lösung zu kommen gescheitert sind, gibt es nun einen neuen Eigentümer und damit neue Möglichkeiten.

Apostolos Tsalastras und Osterfelds Bezirksbürgermeister Thomas Krey.

Apostolos Tsalastras und Osterfelds Bezirksbürgermeister Thomas Krey.

„Darüber habe ich im Rahmen meiner Tour mit Bürgerinnen und Bürgern in Osterfeld diskutiert. Wir waren uns einig, dass was passieren muss“, so Apostolos Tsalastras.

Neue Perspektiven für Osterfeld, und auch für den Leerstand, eröffne insbesondere das groß angelegte Projekt „Soziale Stadt“, an dem Osterfeld ab 2016 teilnehmen wird. „Wir werden in den nächsten Jahren 10 Millionen Euro in die Osterfelder Innenstadt investieren. Und in diesem Rahmen muss es auch zu einer Lösung des Problems Schuhhaus Erwig kommen.“

Tsalastras zählte drei Möglichkeiten auf, wie man weiter verfahren könnte: Die Einrichtung eines Stadtteilbüros im Rahmen der „Sozialen Stadt“. Oder eine komplette Sanierung und neue Nutzung etwa durch eine karitative Organisation. Der dritte Weg wäre eine Modernisierung des Gebäudes, zum Beispiel als Wohnstandort. „Über Lösungen werden aktuell Gespräche mit dem Eigentümer geführt.“