Freigeschaltet: Öffentliches W-Lan in Oberhausen

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat die ersten acht Zugangspunkte für freies W-Lan freigeschaltet – vornehmlich in den Innenstädten von Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld. „Das ist nur der Anfang“, verweist Apostolos Tsalastras auf die laufenden Gespräche der Stadtverwaltung mit Unitymedia.

„Gemeinsam treiben wir derzeit die Planungen für ein möglichst dichtes W-Lan-Netz in den drei Fußgängerzonen und in der Neuen Mitte voran. Damit erhält Oberhausen eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für die mobile Kommunikation mit Smartphones, Notebooks oder Tablet-PCs an öffentlichen Orten“, sagt Apostolos Tsalastras.

Dabei beziehen sich die Planungen, in die auch mehrere städtische Beteiligungsgesellschaften einbezogen sind, nicht nur auf die Stadtteilzentren und auf Verkehrsknotenpunkte wie den Willy-Brandt-Platz und den Sterkrader Bahnhof. „Wir berücksichtigen ausdrücklich auch öffentliche Gebäude wie Behörden, Schulen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge“, erläutert Tsalastras.

„Wir wollen durch dieses Angebot für Bürger und auswärtige Gäste einen attraktiven Service und für örtliche Unternehmen insbesondere aus Handel, Dienstleistung, Gastronomie und Gesundheitswirtschaft einen Mehrwert schaffen und Standortvorteile befördern“, so der Erste Beigeordnete.

Dort, wo sich Unitymedia aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen oder vor dem Hintergrund der Eigentumsverhältnisse nicht engagieren kann oder will, werde die Stadt ergänzend selbst investieren. „Das kann insbesondere für Schulen und Verwaltungsgebäude gelten, wo wir durch öffentliches W-Lan einen wichtigen Impuls in Lehr- beziehungsweise Service- und Dienstleistungsqualität setzen wollen.“

Die Reichweite der W-Lan-Spots beträgt bis zu 150 Meter. An jedem Zugangspunkt können zeitgleich bis zu 500 Nutzer surfen, auf Wunsch auch verschlüsselt.

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