Flüchtlingsgipfel: Schritt in die richtige Richtung

„Wenn der Bund – wie beim Flüchtlingsgipfel in der vergangenen Woche vereinbart – 670 Euro pro Asylbewerber und Monat (also 8040 Euro im Jahr) an die Länder überweist, ist damit ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Kommunen in der Flüchtlingsfrage geleistet“, sagt Apostolos Tsalastras. „Wir wissen jetzt, dass es eine bestimmte Summe pro Flüchtlinge gibt, und das ist gut so.“

Der Stadtkämmerer fordert: „Dieses Geld muss vom Land eins zu eins an die Kommunen fließen, zusammen mit den Finanzhilfen, die uns das Land schon bisher gewährt.“ Dabei gehe es ausdrücklich nicht um die Aufstockung der Landesmittel, betont Tsalastras. „Vielmehr trete ich dafür ein, dass uns die Hilfen des Landes im ausreichenden Umfang erhalten bleiben, um die Herausforderungen durch die Aufnahme von immer mehr Flüchtlingen vor Ort finanziell stemmen zu können.“