Flächenpool NRW: Brachflächen reaktivieren

„Oberhausen gehört jetzt dem Flächenpool NRW an“, teilt Apostolos Tsalastras mit. „Damit erweitern wir unsere Möglichkeiten, brachliegende Innenstadtflächen neu zu nutzen.“ Sieben Standorte habe die Stadt in den Pool eingebracht.

„Dazu gehören ehemalige GHH-, RAG- und Babcock-Flächen, das Grundstück gegenüber der Arbeitsagentur, das Lyzeum und insbesondere auch das Innenstadtfinanzamt mit der ehemaligen Justizvollzuganstalt“, zählt Tsalastras auf.

„Das Land will mit dem Flächenpool erreichen, dass die Innenstädte lebenswerter werden“, erläutert der Landtagsabgeordnete Wolfgang Große Brömer das Programm, in das bislang 32 NRW-Kommunen aufgenommen wurden. „Der Flächenpool NRW wird Experten für Flächenrecycling entsenden und in einem engen Dialog mit den Kommunen und den Grundstückseigentümern Perspektiven für den jeweiligen Standort entwickeln und das Verfahren moderieren.“

„Die Neunutzung von Brachflächen hat aus meiner Sicht Priorität vor der Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohngebiete in Außenbereichen“, betont Tsalastras. Oberhausen brauche Grundstücke, damit neue Arbeitsplätze entstehen und attraktive Wohnbebauung Platz findet.

„Bauminister Mike Groschek macht mit dem Flächenpool deutlich, dass er die Städte und auch die Eigentümer nicht allein lässt“, sagt Stefan Zimkeit. Der Landtagsabgeordnete fordert, dass die brachliegenden Grundstücke mit Nachdruck einer neuen Nutzung zugeführt werden.