Firmenbesuch bei Geese-Bau: Gegen Billiglöhne

Im Rahmen seiner Unternehmensgespräche besuchte Apostolos Tsalastras das mittelständische Traditionsunternehmen Geese-Bau auf der Dorstener Straße. Die beiden Firmeninhaber, Ralf und Peter Geese, gaben vor Ort einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsfelder Hochbau, Zimmerei und Schlosserei des Betriebes, der auf eine mehr als 55-jährige Tradition an dem Standort zurückblicken kann.

Tsalastras erfuhr, dass der Trend zu Billiglohnarbeiten speziell im Baugewerbe ein erhebliches Problem sei. Hier wurden dem Vertreter der Stadtspitze konkrete Vorschläge unterbreitet, die Spirale der Billiglöhne und der mangelhaft ausgebildeten Kräfte, deren Auftraggeber durch Dumpingpreise die seriösen Fachunternehmen aus dem Markt bringen, zu durchbrechen. Stadtkämmerer Tsalastras nahm den Wunsch einer engeren Zusammenarbeit von Stadt und Zoll bei der Überprüfung der Baustellen in Oberhausen entgegen und versprach eine personelle Stärkung in der Ordnungsverwaltung.

Geese-Bau habe es sich zur Aufgabe gemacht, Qualitätsarbeit mit gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fairen Löhnen am stark umkämpften Immobilienmarkt anzubieten und langfristig eine Verantwortung am Standort zu übernehmen. Bis zum heutigen Tage seien mehr als 200 Lehrlinge und mehr als ein Dutzend Meister im Betrieb umfassend ausgebildet worden.