Express: Was Apostolos Tsalastras Athen rät

„Das Wegducken ist Harakiri“, übt Apostolos Tsalastras im Gespräch mit dem Express massive Kritik an der Athener Regierung. „Kommt es zu keiner Einigung, verlieren Millionen von Griechen einen Großteil ihrer Ersparnisse.“

Oberhausen sei über viele Jahre die Stadt mit den höchsten Schulden in Deutschland gewesen, notiert die im Rheinland erscheinende Zeitung. „Nach harten Sparmaßnahmen (Personalkürzungen, Schließung von Schwimmbädern und Sportstätten) soll der Haushalt 2017 nun erstmals seit 1993 ausgeglichen werden. Was rät der erfolgreiche Sanierer (will im Herbst Oberbürgermeister werden) den griechischen Machthabern?“ Apostolos Tsalastras antwortet dem Express: „Es ist neben der Spur, wenn Tsipras glaubt, die EU mit einem Pokerspiel provozieren zu können. Pokern kann man nur, wenn alle die Chance auf ein gutes Blatt haben. Das ist hier nicht der Fall. Mehr noch: Die schlechten Karten der Griechen liegen offen auf dem Tisch.“ Und wo solle Athen sparen? „Statt die Renten zu senken, sollte das Renteneintrittsalter angehoben werden. Auch das Festhalten an den hohen Militärausgaben finde ich unverständlich“, sagt Oberhausens Kämmerer.