Buschhausen: Stadt hilft Mietern beim Umzug

Der Erste Beigeordnete Apostolos Tsalastras und Ordnungsdezernent Frank Motschull haben erneut die Mieter der einsturzgefährdeten Häuser an der Thüringer Straße zu einem Treffen ins Rathaus ein. Hintergrund des Gespräches ist das nun vorliegende abschließende Ergebnis der rund vier Wochen andauernden Boden- und Statikuntersuchungen.

Laut den Untersuchungen ist es möglich, dass die Bewohner der Häuser Nr. 3 und 3a in ihre Wohnungen dürfen, um alle Möbel und sonstige in den Wohnungen verbliebene Gegenstände durch ein von der Stadt beauftragtes Umzugsunternehmen kontrolliert abtransportieren zu lassen.
„Die Kosten für das Ausräumen der Wohnung, das Transportieren bzw. Einlagern der Gegenstände übernimmt die Stadt Oberhausen“, so Tsalastras. „Ungeachtet von Schuld- oder Versicherungsfragen lassen wir niemanden in dieser schwierigen Situation im Regen stehen.“

Gutachter Kai Schmitz und Sachverständiger Sascha Kannenberg teilten den Bewohnern die Abfolge und das Prozedere des Auszugs mit. Da die Statik der Häuser weiterhin genau beobachtet werden muss, wird das Ausräumen der Wohnungen nach einem exakt abgestimmten Verfahren vollzogen. Das Umzugsunternehmen wird ab 27. April jeden Tag eine Wohnung leerräumen, beginnend im 2. Obergeschoss. Das Unternehmen wird in jeder Wohnung die Schränke ausräumen, Kartons packen, Möbel fachgerecht abbauen und aus der Wohnung schaffen. Danach werden die persönlichen Gegenstände entweder zwischengelagert oder – sofern die Mieter schon eine neue Wohnung haben – an die neue Adresse transportiert.

Nacheinander wird das Haus von oben nach unten leergezogen. Für jede Wohnung wird ein Tag veranschlagt. Sobald das Haus Nr. 3a leergezogen ist, wird in gleicher Weise mit Haus Nr. 3 verfahren, also von oben nach unten wird jeden Tag eine Wohnung freigeräumt.