Bauindustrie-Ausbildungszentrum in Osterfeld

„Wir dürfen Investoren nicht verschrecken, die Maßnahmen in unserer Stadt planen. Darauf sollten wir gemeinsam achten“, appelliert Apostolos Tsalastras an die politischen Kräfte in Oberhausen. Tsalastras dementiert die Behauptung, dass es bei der Planung eines Bauindustrie-Ausbildungszentrums am Osterfelder Standort HDO und Dom einen Stillstand gebe.

„Die Investoren beschäftigen sich mit Nachdruck mit der Umsetzung dieses Projektes. Die notwendigen Gutachten sind in Arbeit und die Verhandlungen mit den Zuschussgebern sind geführt worden. Sie waren bisher erfolgreich und haben die Wahrscheinlichkeit zur Verwirklichung dieses wichtigen Vorhabens erhöht“, so Tsalastras. „Aber wir sind noch längst nicht über den Berg.“

Deshalb befürwortet Apostolos Tsalastras, bei allem Verständnis für parteipolitische Wahlkampfaktivitäten, Zurückhaltung in dieser Angelegenheit. „Öffentlich vorgetragene Kritik an den Investoren ist an dieser Stelle überhaupt nicht hilfreich. Stattdessen sollten wir gemeinsam an einem Strang ziehen und das Vorhaben unterstützen.“ Schließlich ginge es hier um geplante Investitionen in Millionenhöhe, die der Verband der Bauindustrie sorgfältig prüfen muss. Dafür muss man aus Sicht von Tsalastras Verständnis haben. Der Stadtkämmerer unterstreicht, dass die Stadt die notwendige Unterstützung leistet, um das Projekt möglich zu machen. Die einleitenden baurechtlichen Prüfungen seien positiv abgeschlossen.

„Eine große Bildungseinrichtung, die zahlreiche junge Erwachsene nach Osterfeld bringt und gleichzeitig eine Nachfolgenutzung für den Dom und das HDO-Gebäude sichert, ist gut für Osterfeld, schafft Chancen für junge Menschen und ist aktive Wirtschaftsförderung.“ Sie dürfe deshalb nicht zerredet werden, erklärt Apostolos Tsalastras und betont: „Hier haben wir eine gemeinsame Verantwortung für unsere Stadt.“