Apostolos Tsalastras – eine Kämpfernatur

Seine Art: freundlich, locker und geradeaus – so, wie man es im Ruhrgebiet kennt. Er ist ein Mann, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, und er weiß, was er will. Das war schon als Kind so.

Sohn, Onkel, Ehemann: Neffe Andreas, Schwester Chrissula, Neffe Luca, „Posto“ selbst, Ehefrau Anabela, Mutter Maria und Vater Dimitros.

Sohn, Onkel, Ehemann: Neffe Andreas, Schwester Chrissula, Neffe Luca, „Posto“ selbst, Ehefrau Anabela, Mutter Maria und Vater Dimitros.

Der 51-Jährige mit der auffallenden Brille kommt aus einer Arbeiterfamilie. Vater und Mutter sorgten für den Lebensunterhalt, in harter Akkord- und Schichtarbeit. Deshalb war es alles andere als selbstverständlich, dass Tsalastras Abitur machen und studieren konnte, nachdem er zunächst eine Realschule besucht hat. Ohne festen Willen und einem 100-prozentigen Einsatz im Umsetzen seiner Zukunftspläne wäre das nicht möglich gewesen. Auch wenn es manchmal schwierig war hat der Sohn griechischer Einwanderer an seinen Zielen festgehalten und dafür gekämpft. Seine Eltern haben ihn unterstützt, wo es nur ging. Als ungelernte Landarbeiter, die Anfang der 60er Jahre nach Deutschland kamen, war dies beispielswiese bei den Hausaufgaben jedoch nur eingeschränkt möglich.

„Ich weiß aus eigenem Erleben, wie wichtig es ist, dafür zu sorgen, dass der Bildungserfolg nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt“, sagt Apostolos Tsalastras. Dass Kinder unabhängig vom Elternhaus gleich gute Chancen haben müssen, ist für ihn der Kern sozialer Gerechtigkeit. „Deshalb werde ich ein Zukunftsinvestitionsprogramm Bildung im Umfang von 30 Millionen Euro auf den Weg bringen“, so Tsalastras, der dafür Mittel des Bundesinvestitionsfonds verwenden wird. Alles Schulen sollen modernisiert und mit zeitgemäßen Computern sowie kostenfreiem WLAN ausgestattet werden. „Neue Kitas, mehr Geld für Sportvereine und Hilfen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz haben für mich erste Priorität“, macht Apostolos Tsalastras deutlich.

Sein Wesen als Kämpfernatur kommt allen in Oberhausen lebenden Menschen zu Gute. Es geht dem gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten von SPD, Grünen und FDP nicht nur um einen Job, sondern er will etwas für die Oberhausenerinnen und Oberhausener erreichen.

Ganz wichtig ist ihm, die Stadtteile weiter nach vorne zu bringen. Für Sterkrade und Osterfeld hat der Stadtkämmerer umfangreiche Fördermittel organisiert, die in Baumaßnahmen und soziale Projekte fließen sollen. Für Alt-Oberhausen will er den städtebaulichen Brückenschlag von Altenberg über den Bahnhofsturm bis hin zum Friedensplatz umsetzen und so auch neue Arbeitsplätze schaffen. Stadtentwicklung ist für Tsalastras ganz klar „Chefsache“ – die Wirtschaftsförderung übrigens auch. Gerade in Verbindung mit dem Klimaschutz und der Förderung digitaler Entwicklungen sieht er Chancen zur Schaffung neuer qualifizierter Arbeitsplätze. „Die Zukunft der Stadt muss im Rathaus entschieden werden und nicht in städtischen Gesellschaften“, so Apostolos Tsalastras.

Als amtierender Kämmerer sind ihm solide Stadtfinanzen ein Herzensanliegen. Hier hat er in den vergangenen Jahren einige Erfolge verbucht. Die Neuverschuldung hat er innerhalb von nur vier Jahren von zuvor 117 Millionen Euro auf unter 20 Millionen gesenkt. Ab 2017 wird sich Oberhausen kein neues Geld leihen.

Er ist ein Mann, der Erfahrung und Wissen mitbringt, und eine Sache durchdacht und zielstrebig anpackt. Deshalb ist ihm sein Wahlkampf-Slogan „Posto packt’s an“ wie auf den Leib geschnitten. Er ist einer, der das Gespräch auf Augenhöhe sucht. Er hört zu, er redet den Menschen nicht nach dem Mund, und er macht keine leeren Versprechungen. Er mischt sich unter die Leute und scheut dabei keine kritischen Fragen. „Mir ist es wichtig, Menschen für meine Ideen zu begeistern und Herausforderungen gemeinsam anzupacken“, so Tsalastras. Deshalb ist er stolz darauf, dass seine Oberbürgermeisterkandidatur auch außerhalb der Politik auf breite Unterstützung stößt, etwa bei der Künstlerin Gerburg Jahnke, Görge Deerberg, Professor am Fraunhofer Umsicht-Institut, und Pfarrer Joachim Deterding.

„Oberhausen hat schwierige Zeiten hinter sich gebracht“, stellt Apostolos Tsalastras fest. „Die Menschen hier mussten kämpfen, um den Strukturwandel zu meistern. Das imponiert mir. Deshalb wäre ich sehr stolz, Oberbürgermeister unserer Stadt sein zu dürfen“, antwortet er auf die Frage, warum er das Amt anstrebt. Denn als Oberhausener fühlt sich OB-Kandidat von SPD, Grünen und FDP schon lange.

aus: Der Oberhausener – Stadtspiegel für Alt-Oberhausen · Osterfeld · Sterkrade September 2015

Ein Gedanke zu „Apostolos Tsalastras – eine Kämpfernatur

  1. Stefan Rintelen

    Sehr geehrter Herr Tsalastras,

    Ihr heutiges Ergebnis bei der OB-Wahl war das zweitbeste – ich hätte mir den ‚OB‘ für Sie gewünscht. Sie haben im Amt des Kämmerers bereits sehr viel erreicht für die vom Strukturwandel geprägte Stadt Oberhausen. Besonders gut gefällt mir Ihr Eintreten für eine Abkoppelung der Bildungschancen vom Einkommen/dem ‚Status‘ der Eltern. Das ist Gerechtigkeit von Anfang an.

    Vor etlichen Jahren war ich als Verwaltungs-Mitarbeiter der Stadt Hilden im damaligen ‚Ausländerbeirat‘ eingesetzt, deren Vorsitzende Ihre Gattin war. Das war eine wertvolle Erfahrung für mich in Bezug auf die in unserem Land lebenden Menschen mit Migrationshintergrund.

    Herzliche Grüße, auch an Ihre Gattin, sendet Ihnen

    Stefan Rintelen

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